hamaka – die hyperleichte Hängematte – Test der Redaktion


Endlich kommt die Sonne wieder so richtig raus und ich hatte richtig Bock die hamaka für Euch zu testen!
Als das Päckchen bei uns im Büro ankam, haben wir nicht schlecht gestaunt, da die Hängematte wirklich das an Größe hält, was sie mit ihren 380g an Gewicht verspricht – hyperleicht und hyperkompakt.

Doch bevor es ab in die Wildnis gehen konnte, musste ich mir noch anschauen, wie man die Hängematte befestigt. Gesagt, getan. Das von den Gründern bereitgestellt Anleitungsvideo, zeigt kurz und einfach verständlich, wie die Befestigung zu erfolgen hat. Also ging’s auf meinen Roller und ab ins Grüne. Zwischen zwei passenden Bäumen angekommen, wurde das Teil dann erst mal ausgepackt und begutachtet: Zuerst fiel mir auf, dass der Stoff im Vergleich zu handelsüblichen Matten hauchdünn ist, was mich in der Handhabe etwas vorsichtiger walten ließ. Im nächsten Schritt legte ich dann die Schlingen zum Schutz der Bäume um die beiden Stämme. Die praktische Umsetzung des Videos zur Justierung und Halterung der Hängematte klappte also soweit ganz gut.

Über die Aufhängung wird zudem die Spannung der hamaka eingestellt. Auf die gewünschte Höhe gebracht, konnte ich auch schon den Liegetest starten.

Aus Sicherheitsgründen habe ich die Hängematte erst einmal über die Hände belastet, indem ich sie nach unten drückte und immer mehr Gewicht darauf gab. Anfangs hielten die Befestigungen einwandfrei, doch ab einem gewissen Punkt, rutsche das Seil durch und beförderte mich gen Boden.

Nächster Versuch. Ich brachte die hamaka wieder auf die gewünschte Höhe und habe die Ringe-Seil-Sicherung auch nochmals auf deren Halt überprüft. Selbes Prozedere wie zuvor, dieses Mal mit dem Po voran, aber leider auch dasselbe Problem wie beim ersten Versuch: beim Hineinsetzen gab die Sicherung ab einem gewissen Punkt wieder nach. Daraufhin habe ich mir das Video nochmal angeschaut um sicherzustellen, dass ich alles wie beschrieben durchgeführt hatte.

Getreu dem Motto „aller guten Dinge sind drei“ hat es schlussendlich geklappt, mich mit meinem ganzen Körper in die Hängematte zu legen. Ein mulmiges Gefühl blieb natürlich, als man darin lag, denn auf dem Boden zu landen wäre nicht das Angenehmste gewesen.
Meine Empfehlung an den Hersteller, vielleicht über eine Riffelung an der Innenseite der Befestigungsringe nachzudenken, dies sollte das Rutschen im belasteten Zustand, durch den erhöhten Reibungswiderstand, verringern und trotzdem das Festziehen nicht behindern.

Nun zum Liegegefühl! Hat man es geschafft, sich zu platzieren, fühlt es sich natürlich top an „in der Luft zu hängen“. Liegt man komplett drin, umhüllt einen die Hängematte wirklich wie ein Kokon und man genießt den Blick auf die vorbeiziehenden Wolken. Sich zu drehen und auf der Seite liegend in eine gemütliche Position zu gelangen ist auch kein Problem. Liegt man einmal, will man auch gar nicht mehr raus!

Aber damit war der Test noch nicht getan. Der Abbau fehlt natürlich noch, denn die hamaka hängen zu lassen, wäre viel zu schade!

Kurz ans Video erinnert wusste ich, dazu brauche ich nur beide Hände, um die Befestigungsringe auseinander zu ziehen; schon kann man die Schlaufen lösen und alles wieder schön kompakt zusammenpacken.

Mein Fazit:
Ich finde, dass die hamaka im Allgemeinen eine schöne und praktische Idee und genau das Richtige für Outdoorfreaks und Backpacker ist. Die Hängematte kann laut den Gründern auch als Picknickdecke und Sonnensegel verwendet werden, was ich jetzt nicht explizit getestet habe, aber ich kann es mir gut vorstellen.

Wer die Hängematte ohne die Befestigungsringe aufhängen möchte, kann sich der Knotenanleitung bedienen, die in der finalen hamaka mit im Beutel integriert sein wird.

Das studiendo-Team und ich, wünschen hamaka den erhofften, straffen Aufstieg und die berechtigte Fangemeinde. Das Ganze natürlich ohne Durchhänger 😉

 

 

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Nina Geiger, geboren 1992 in Bogen, studiert Life Science Engineering an der FAU in Erlangen.

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