hamaka – die erste hyperleichte Hängematte

Christoph Kolumbus war nicht nur der Entdecker Amerikas – er brachte auch einen ungeahnten Reichtum an Obst und Gemüse aus der Neuen Welt nach Europa. Und noch etwas hatte er im Gepäck: Die Idee der Hängematte. In den Bordbüchern von 1492 erwähnt Kolumbus die hängenden „Betten und Decken, auf denen jene Leute [die Ureinwohner] schlafen“, welche von ihnen „hamacas“ genannt werden. Im Deutschen wurde daraus (weil es allzu fremd klang) im Laufe von Jahrzehnten das Wort „Hängematte“.

Und jetzt kommen wir zwei ins Spiel: Lucas und Max. Wir haben im letzten Jahr eine hyperleichte Hängematte entwickelt, die hamaka. Hyperleicht deswegen, weil sie mit komplettem Aufhängesystem (Seil, Tree-Straps und Aluminium-Ringe) nur 395 g wiegt (vergleichbare Hängematten wiegen gerne Mal das Doppelte). Mit Hilfe dieses Aufhängesystems lässt sich die hamaka in Null-Komma-Nix aufspannen und bietet Dir an jedem Ort der Welt sofort Entspannung.

Wichtig war uns, dass das Gewicht nicht den Komfort beeinflusst: Die Hängematte hat trotzdem eine große Liegefläche und engt dich nicht ein. Ein weiterer Punkt, auf den wir während der Entwicklung stets geachtet haben, ist die Funktionalität des gesamten Systems: Die hamaka kannst Du nicht nur als Hängematte nutzen, sondern auch als Sonnensegel, Picknickdecke oder Strandtuch. Vom Einsatz als Strandtuch könnte ich, Max, den ganzen Tag lang schwärmen. Ich lass mal ein bisschen Dampf ab:
Der hauchdünne Stoff lässt die Wärme und das Feeling vom Sand richtig gut durch und bietet dennoch eine geräumige sandfreie Fläche. Ein Träumchen! Durch eine einfache und durchdachte Seilführung an den Enden der hamaka kannst Du die Hängematte in wenigen Sekunden zum großen Tuch umfunktionieren. Das geht bei anderen Herstellern nur mit erheblichem Aufwand. Und falls es am Strand mal eklig winden sollte und Sandkörner wie kleine Geschosse über den Boden getrieben werden, dann wickle ich mich einfach ein bisschen in die Hängematte und bekomme von all dem gar nichts mehr mit. So gut! Okay – genug geschwärmt.

Kommen wir nochmal kurz zurück zur Flexibilität. Wir haben die Hängematte so gestaltet, dass jedes Teil austauschbar ist und auch einzeln benutzt werden kann. Das macht die hamaka zum perfekten Begleiter beim Wandern, Spazieren, Biken etc.; beispielsweise kann man ein hochfestes 3 mm-Seil immer gut gebrauchen: Als Wäscheleine, Schnürsenkel, Zahnseide oder um etwas am Rucksack zu befestigen… und natürlich kannst du damit auch die hamaka aufspannen. Leider denken wir viel zu selten daran wie toll eine Hängematte ist. Lucas und ich haben uns schon auf Booten und Fähren aufgehängt, an felsigen Küsten und natürlich zwischen zwei Bäumen. Das Schöne an einer Hängematte ist, dass sie immer gemütlich ist. Man schwebt über der Welt und ist nicht auf einen ebenen Boden ohne Steine und Wurzeln angewiesen, um eine entspannte Mittagspause während einer Wanderung einzuschieben. Es krabbeln einem keine Ameisen ins Ohr, die einen gerade kurz vor dem Wegknicken spastisch zusammenfahren lassen. Und durch das sanfte Schaukeln fühlen wir uns wie im Uterus von Mama. Schön!

Lucas und ich sind zwei wirklich große Hängematten-Fanatiker und hängen schon seit Jahren in der Weltgeschichte herum. Und wir hatten sie alle: die so genannten Leichthängematten. Alle getestet und ausprobiert. Und immer hat uns irgendetwas gestört – viele waren zu schwer, zu klobig, zu unflexibel und in den meisten Fällen muss man sich um das Seil und Aufhängesystem selbst kümmern. Vor zwei Jahren fassten wir deswegen den Entschluss das alles besser zu machen: Eine flexible, superleichte und vom Packmaß her kleine Hängematte mit Aufhängesystem. Alles in einem Sack sauber verstaubar. Durchdacht und trotzdem einfach. Kein Schnick-Schnack. Heraus kam die hamaka, welche momentan auf der Crowdfunding-Plattform Startnext finanziert wird: startnext.com/hamaka.
Wir würden uns freuen Dich als Unterstützer des Projekts begrüßen zu dürfen, damit wir die hamaka am Ende tatsächlich umsetzen können! Eine Hängematte gehört wirklich zu den Dingen, die jeder zu Hause haben sollte.

Hier geht’s zum hauseigenen Test der hamaka!

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Nina Geiger, geboren 1992 in Bogen, studiert Life Science Engineering an der FAU in Erlangen.

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