Die „top 7“ israelischer Hochschulen und das Leben als Student


Es geht weiter mit unserer Artikelserie über ein Auslandssemester in Israel, und dies ist auch zugleich der letzte Teil. Wir erzählen euch etwas über das Studentenleben dort und listen euch die besten sieben Hochschulen in Israel auf!

  1. Der Vorreiter aller Hochschulen in Israel ist das Technion (Israelisches Institut für Technologie) in Haifa. Die Hochschule selbst ist sogar älter als der Staat Israel und genießt mittlerweile weltweite Anerkennung in den Bereichen Medizin und Naturwissenschaften.
  2. Hebräische Universität in Jerusalem. Diese Universität deckt mit einer Vielzahl von Fachschaften fast alle Studienfelder ab. Die Studenten haben hierzu auch noch einen Zugriff auf die Nationalbibliothek, welche von der Schule verwaltet wird.
  3. Ein weiteres renommiertes Zentrum für Studierende der Fachrichtungen Physik, Mathematik, Chemie sowie weiteren Naturwissenschaften, ist das Weizmann-Forschungsinstitut in Rechovot.
  4. Wer sich schon immer intensiv mit jüdischen Traditionen, Werten und Normen, sowie Sozialwissenschaften beschäftigen wollte, dem bietet die Bar-Ilan-Universität eine gute Anlaufstelle in der Hauptstadt des Landes.
  5. Nicht die älteste, aber die größte Hochschule des Landes – Universität Tel Aviv – unterrichtet überwiegend in Angewandter Forschung.
  6. Wer lieber interdisziplinär studiert, reist in den Norden des Landes an die Universität Haifa und hat die Möglichkeit neben der Universität in sozialen Gruppen (Kibbuzim) zu studieren.
  7. Den siebten Platz belegt die Wüstenhochschule im Süden des Landes. Die Negev-Universität-Ben-Gurion hat sich überwiegend auf Trockengebietsforschung spezialisiert, was den Standort nicht nur einzigartig, sondern auch sehr praxisorientiert macht.

Studentenleben

In Israel studiert es sich ähnlich wie in England, Amerika und der deutschen Bundeswehr in sogenannten Trimestern. Der Bachelor dauert in der Regel 3 Jahre und der darauffolgende Master und Doktortitel erfordern ebenfalls jeweils 2 Jahre, obwohl ihr für den Doktor eine längere Zeitspanne einplanen solltet. Was die Freizeit bzw. das Wochenende betrifft, so ist das in Israel eher ein Fremdwort, denn eine 6-Tage-Woche ist in dem Land üblich und die einzige Ausnahme bildet der sogenannte Sabbat, was ein ungefähres Äquivalent zu unserem Sonntag ist. Der Sabbat ist jedoch weitaus ernster und beginnt bereits Freitagabend. Alles, was mit Arbeit zu tun hat, ist hier untersagt; auch öffentliche Verkehrsmittel fahren in dieser Zeit nicht.

Sollte in eurem Hinterkopf jedoch nicht nur die Kultur, sondern auch die ein oder andere Party herumgeistern, solltet ihr Tel Aviv den Vorzug geben. Denn der Name Rothschild steht hier nicht für eine Weinmarke, sondern für ein Studentenkneipenviertel, welches man gesehen haben muss.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es jedoch, die Lebenshaltungskosten (vor allem Alkohol) sind hier sehr hoch, also plant euch ein dementsprechendes Budget ein. 😉

Die ersten beiden Artikel zur Serie könnt ihr hier nachlesen:

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