Das Studenten-ABC

Was wĂ€re DER deutsche Studentenblog ohne ein Studenten-ABC?! 🙂

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A

AbschlĂŒsse

Nach erfolgreicher Beendigung des Studiums, wird jedem Studenten ein akademischer Grad durch die Hochschule verliehen, wobei der Bachelor und der Master fast schon flächendeckend das Diplom und den Magister abgelöst haben. Daneben gibt es auch noch staatliche und kirchliche Abschlüsse wie z.B. das Staatsexamen oder das kirchliche Examen

→Literatursuche fĂŒr die Abschlussarbeit
→Promotion: Der Weg zum Doktortitel

Akademisches Viertel

Siehe c.t.

Alumni

Der Begriff bezeichnet alle Absolventen einer Hochschule. Heutzutage sind die Hochschulen bestrebt den Kontakt zu ihren Ehemaligen aufrecht zu erhalten und von ihrem beruflichen Werdegang zu profitieren.

AStA

Bedeutet wörtlich „Allgemeiner Studierendenausschuss“ und wird oftmals auch als Studierendenvertretung bezeichnet. Sie ist im weitesten Sinne die Interessensvertretung der ganzen Studierendenschaft gegenĂŒber der Hochschule, dem Land und der Öffentlichkeit. Daneben ĂŒbernehmen die AStAs noch weitere Aufgaben im Bereich der Verwaltung von Finanzmitteln der Studierendenschaft, sowie die Beratung von Studierenden zu sozialen und studentischen Themen. In einigen BundeslĂ€ndern wird der AStA auch als studentischer Konvent bezeichnet.

Audimax

leitet sich vom lateinischen auditorium maximum ab und bezeichnet in der Regel den grĂ¶ĂŸten Hörsaal an einer Hochschule, welcher zumeist mehreren hundert Studierenden Platz bietet.

Auslandssemester

In immer mehr StudiengĂ€ngen ist mindestens ein Semester im Ausland vorgesehen. Ziel ist es den mentalen Horizont der Studenten zu erweitern und dafĂŒr zu sorgen, dass er neue Erfahrungen macht. In einigen Berufen wird auch ein Auslandsaufenthalt vorausgesetzt, so dass ein Auslandssemester aus vielen GrĂŒnden Sinn macht.

Alma Mater

Alma Mater ist im deutschen Sprachraum die Bezeichnung für Universitäten. Im wörtlichen Sinne leitet sich der Begriff aus de Lateinischen alma "nährend, gütig" und mater "Mutter" ab. Im metaphorischen Sinne werden an Hochschulen Studierende nun mit Bildung und Wissen genährt. Der Begriff ist auf die älteste Universität Europas zurückzuführen, die Universität Bologna, welche 1088 gegründet wurde. 

Abstract

Ein informativer Abstract ist eine kurze und aussagekräftige, aber nicht wertende Beschreibung eines längeren Textes. Das Ziel, die Themen, die Methoden und Quellen sowie Schlussfolgerungen des Gelesenen sollten unbedingt im Abstract enthalten sein. Formuliere alles so prägnant wie möglich. Die Länge kann zwar variieren, beträgt aber nur sehr selten mehr als zehn Prozent der Quelle. Trotz der Kürze soll ein zusammenhängender Text entstehen. Inhaltlich ist es wichtig zu erwähnen, warum der Text überhaupt von Bedeutung ist, welche Fragen er beantwortet bzw. welche Argumente er liefert und welche empirische Methode darin verwendet wurde. Erwähnt werden sollten außerdem die zentralen Ergebnisse des Textes und welche Schlussfolgerungen sich aus dem Text für die eigene Forschung ergeben. Bei einem Abstract darfst du keine eigenen Informationen hinzufügen.

B

Bachelor

Oftmals auch als Bakkalaureus oder Baccalaureus bezeichnet - ist der erste akademische Abschlussgrad im gestuften Bachelor-Master-Studiensystem, welchen du mit Abschluss des Studiums an einer UniversitĂ€t oder anderen deutschen Hochschule erwirbst. Zugleich ist der Bachelor auch ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, welcher dir den Übergang in die Arbeitswelt bzw. zu einem Masterstudium ebnet.

BAföG

Kurzform von Bundesausbildungsförderungsgesetz, welches die staatliche finanzielle UnterstĂŒtzung von SchĂŒlern und Studierenden in Deutschland regelt. Mit Bafög wird daher auch oftmals die monetĂ€re Mittelzuwendung bezeichnet. Sollten die Eltern von alleine nicht die notwendigen finanziellen Mittel zur Finanzierung des Studiums aufbringen können, kann man bei dem zustĂ€ndigen Studentenwerk einen Antrag auf Förderung stellen. Die Höhe der Förderung richtet sich dabei maßgeblich nach den eigenen EinkĂŒnften und dem vorhandenen Vermögen, wie auch dem der Eltern. Weitere Informationen zum Bafög findest du hier: http://www.bafoeg.bmbf.de/

Bildungskredit

Der Bildungskredit bezeichnet ein Darlehen von der KfW (Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau) fĂŒr Ausbildung und Studium. Im Gegensatz zum Bafög ist diese finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr Studierende unabhĂ€ngig vom eigenen Einkommen und Vermögen oder dem der Eltern. Die Höhe des gewĂ€hrten Kredites kann zwischen 1.000 und 7.200 Euro betragen. Der Antrag ist ĂŒber das Bundesverwaltungsamt zu stellen. (Link zu www.bva.bund.de)

Blockveranstaltung

Eine Lehrveranstaltung an einer Hochschule wird als Blockveranstaltung bezeichnet, wenn diese nicht regelmĂ€ĂŸig wöchentlich, sondern konzentriert an einigen zusammenhĂ€ngenden Tagen im Semester durchgefĂŒhrt wird.

C

Campus

Der zusammenhĂ€ngende Komplex einer Hochschule wird Campus genannt. Dieser umfasst die Lehr- und Forschungseinrichtungen, GrĂŒnflĂ€chen aber auch Wohnungen fĂŒr Studenten und LehrkrĂ€fte.

Credit Points

Kurz CP (auch Leistungspunkte), bezeichnen auf Basis des ECTS die Leistungspunkte, mit denen der Arbeitsaufwand im Studium gemessen wird. Nach Maßgabe entspricht ein Leistungspunkt einem Arbeitsaufwand von 25 bis 30 Arbeitsstunden. Ein Vorteil dieses Systems stellt die internationale Vergleichbarkeit und Anrechenbarkeit von Hochschulleistungen dar.

D

Dekan, Dekanat

Der Dekan ist der Leiter einer FakultĂ€t bzw. des Fachbereichs einer Hochschule und wird in Deutschland meistens fĂŒr die Dauer von zwei bis vier Jahren vom FakultĂ€tsrat bzw. Fachbereichsrat gewĂ€hlt. Sein Stellvertreter wird als Prodekan bezeichnet.

Dies academicus

Dabei handelt es sich um einen akademischen Feiertag, der an vielen Hochschulen gefeiert wird. An diesem Tag finden ĂŒblicherweise keine Lehrveranstaltungen statt. Jede Hochschule kann diesen Tag individuell festlegen. Je nach Hochschule wird dieser Tag auch fĂŒr Informationsveranstaltungen, Tage der offenen TĂŒr, Immatrikulationsfeiern oder Verabschiedung von Absolventen genutzt.

Diplom

Ist ein akademischer Grad, welcher durch die Hochschule verliehen wird. Mit der EinfĂŒhrung des gestuften Systems wurde dieser jedoch bereits weitgehend durch Bachelor- und MasterabschlĂŒsse ersetzt.

Dissertation

wird umgangssprachlich auch "Diss" genannt. Es ist eine wissenschaftliche Arbeit die zum Erhalt des Doktortitels geschrieben wird. Die jeweilige Hochschule muss dazu ein Promotionsrecht besitzen.

Doppelstudium

Der Begriff steht in Deutschland fĂŒr die gleichzeitige Belegung von zwei verschiedenen StudiengĂ€ngen, welche jeweils mit einem eigenen Studienabschluss enden. Sind StudiengĂ€nge nicht zulassungsbeschrĂ€nkt, so kann prinzipiell an jeder Hochschule ein Doppelstudium durchgefĂŒhrt werden.

Dozent

Ist die Bezeichnung fĂŒr eine Person, welche an einer Hochschule unterrichtet bzw. lehrt. Hierzu gehören insbesondere Professoren, Privatdozenten, wissenschaftliche Mitarbeiter und sonstige Lehrbeauftragte.

DAAD

DAAD steht als Abkürzung für den Deutschen Akademischen Austauschdienst e.V. Dieser ist eine Einrichtung der deutschen Hochschulen und Studierendenschaften, dessen Aufgabe die Pflege internationaler Beziehungen ist. Nach eigenen Angaben ist der DAAD die weltweit größte Organisation, wenn es um den internationalen Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden geht. Insbesondere vergibt er Stipendien für ein Auslandssemester, Praktikum oder Promotionsstudium. 

E

Elite-Uni

UniversitĂ€ten die als Elite-Uni bezeichnet werden, wurden von der Exzellenzinitiative ausgezeichnet. Sie umfasst die drei Förderlinien Zukunftskonzepte, Graduiertenschule, Exzellenzcluster und wurde 2005/06 erstmals ausgelobt. Die FU und HU Berlin, die UniversitĂ€t Hamburg und die Technische UniversitĂ€t Dresden dĂŒrfen sich unter anderem aktuell als Elite-Uni bezeichnen.

ERASMUS

Ist ein Programm der EuropĂ€ischen Union mit dem Studenten gefördert werden, die im Ausland studieren. Es fördert außerdem die Zusammenarbeit der Hochschulen in Europa.

Evaluation, Evaluierung

Bezeichnet ganz allgemein die Beschreibung, Analyse und Bewertung von Projekten, Prozessen und Organisationseinheiten. Im Hochschulbereich ist hiermit oftmals die Bewertung einzelner Lehrveranstaltungen nach bestimmten Kriterien durch die Studierenden gemeint, um die Lehre an den Hochschulen auf Basis der Ergebnisse zu verbessern. Damit dient eine Evaluation als eine Art Feedbacksystem fĂŒr den Dozenten bzw. das Fach.

Exmatrikulation

Bezeichnet allgemein die Streichung des Studenten von der Studierendenliste der Hochschule. Dies kann zum einen vom Studenten beantragt werden, zum Beispiel wenn das Studium beendet ist. Andererseits kann ein Student aber auch von der Hochschule exmatrikuliert werden, wenn er sich beispielsweise nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ rĂŒckgemeldet hat.

ECTS

ECTS steht für das European Credit Transfer and Accumulation System. Es sorgt dafür, dass im europäischen Hochschulraum erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen gegenseitig anerkannt werden. So werden den einzelnen Lehrveranstaltungen Anrechnungspunkte, sogenannte Credit Points, zugeordnet. Diese können an die Stammhochschule mitgenommen werden.

Exzerpt

Ein Exzerpt dient als methodisches Werkzeug zur Verarbeitung, Einordnung und Archivierung von erworbenem Literaturwissen und soll das Schreiben eigener Texte erleichtern. In einem solchen Dokument gibst du die zentralen Botschaften des Gelesenen mit eigenen Worten wieder. Dadurch soll die Argumentationsstruktur des Textes deutlicher werden. Außerdem kann ein Exzerpt auch mögliche „Schwachstellen“ entlarven. Fußnoten/Fundstellennachweise und Seitenzahlen sollten bei inhaltlichen oder wörtlichen Übernahmen niemals fehlen. Eigene Anmerkungen kannst du in eckigen Klammern ergänzen.
Die Länge eines Exzerptes sollte mindestens eine dreiviertel bis eine Seite betragen. Der Kopf des Dokumentes sollte stets nach dem gleichen Muster aufgebaut sein. Dies beinhaltet Namen, Studiengang, Semester, Titel der Veranstaltung, Name des Dozenten, bibliographische Angaben des Textes, Datum und Hauptaussage des Gelesenen in ein bis drei Sätzen.

F

Fachschaft

Eine Interessenvertretung, welche die Interessen von Studenten an Hochschulen vertritt bezeichnet man als Fachschaft. In der Regel gehören alle immatrikulierten Studenten zur Fachschaft. Der Fachschaftsrat wird aus allen Mitgliedern der Fachschaft gewÀhlt.

FakultÀt

Wissenschaften und Abteilungen die zusammengehören werden als FakultĂ€t bezeichnet. Jede FakultĂ€t hat ihren eigenen Dekan, der fĂŒr die Entwicklung verantwortlich ist. FakultĂ€ten setzen sich wiederum aus LehrstĂŒhlen zusammen.

Forschungssemester

An UniversitÀten gehört der Forschungsaspekt mit zum Aufgabenfeld des Professors. Dies wird normalerweise neben den Lehrveranstaltungen organisiert. Alle 8-10 Semester muss ein Professor aber ein Forschungssemester einlegen. In dieser Zeit ist er von seiner LehrtÀtigkeit freigestellt, um sich ganz auf seine Forschung zu konzentrieren.

G

Grundstudium

bezeichnet den Zeitraum in dem die Grundlagen gelehrt werden. Er umfasst ca. 2-4 Semester. Das dort erlangte Wissen wird im Hauptstudium gefestigt und darauf aufbauend gelehrt. Der Begriff wird meist in Diplom-StudiengĂ€ngen genutzt. Das Grundstudium endet mit dem Vordiplom. In Bachelor-StudiengĂ€ngen ist der Begriff nicht mehr ĂŒblich.

Gaudeamus igitur

Gaudeamus igitur ist lateinisch und heißt übersetzt "Lasst uns also fröhlich sein". Es ist ein Volkslied und gilt auch als das berühmteste Studentenlied der Welt. Es wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in vielen osteuropäischen Ländern vor allem in Studentenverbindungen gesungen. Darüber hinaus wird es gerne bei der Eröffnung des akademischen Jahres und in den USA als Lied bei Examensfeiern gesungen. 

H

Habilitation

Bei Habilitation spricht man von der hochrangigsten HochschulprĂŒfung in Deutschland. Ist diese bestanden, erlangt man die LehrbefĂ€higung. Sie ist ein entscheidender Punkt um als Professor berufen zu werden.

Hochschulranking (CHE)

sollen die QualitĂ€t von Forschung und Lehre einer Hochschule anhand verschiedener Kriterien abbilden. Hochschulrankings sind insbesondere in den USA sehr populĂ€r, aber auch hierzulande gibt es sie seit ca. Anfang der 90er Jahre. Die bekanntesten sind die Rankings von Zeit, Spiegel, Focus, Handelsblatt und insbesondere CHE. Je nach Ausrichtung des Rankings fließen hier subjektive Urteile von Studierenden, Professoren und auch Unternehmen, als Arbeitgeber ein. Auch wenn Hochschulrankings von Studieninteressierten gerne zur Information herangezogen werden, sind diese allgemein recht umstritten.

I

Immatrikulation

Bezeichnet das Einschreiben an einer Hochschule. Um sich Einschreiben zu können, muss man die Fachhochschul- bzw. die Hochschulreife besitzen. Bei einigen StudiengÀngen kommt noch der N.C. hinzu. Nach der Immatrikulation bekommt der Student eine Matrikelnummer zugewiesen und ist damit Mitglied der Hochschule.

Internationaler Studentenausweis (ISIC)

ist an sich eine Mitgliedskarte in einem Rabattsystem. Er ist kein amtlicher Ausweis. Auf Grund des hohen Bekanntheitsgrades wird er aber oft als solcher angesehen. Durch ihn bekommt man beispielsweise gĂŒnstigere FlĂŒge und UnterkĂŒnfte aber auch ErmĂ€ĂŸigungen bei Theater- und Museumsbesuchen und das in rund 120 LĂ€ndern. In Deutschland kostet dieser Ausweis 12 Euro und ist 16 Monate gĂŒltig.

J

K

Kanzler

Im Hochschulumfeld bezeichnet der Begriff Kanzler den Leiter der Verwaltung einer Hochschule. Er ist gleichzeitig auch Mitglied des Rektorats bzw. des PrĂ€sidiums. In seiner Funktion ist er auch der Vorgesetzte des nichtwissenschaftlichen Personals einer Hochschule und zustĂ€ndig fĂŒr den Haushalt, die Liegenschaften sowie fĂŒr Rechts- und sonstige Verwaltungsaufgaben.

Klausur

Bezeichnet eine schriftliche PrĂŒfungsleistung an der Hochschule, an der gleichzeitig auch andere Teilnehmer anwesend sind, um in einer festgelegten Zeitspanne und unter Überwachung der PrĂŒfungsaufsicht Aufgaben zu lösen.

Kolloquium

bezeichnet ein persönliches, oftmals wissenschaftliches GesprĂ€ch und ist in der Regel Bestandteil einer AbschlussprĂŒfung. So wird etwa die mĂŒndliche PrĂŒfung im Abitur, bei einer Facharbeit, zur Abschlussarbeit zur Erlangung des Bachelor-Abschlusses oder bei einer DoktorprĂŒfung als Kolloquium bezeichnet.

Kommilitone

Ist ein anderes Wort fĂŒr Studienkollege oder Mitstudent.

L

Latinum

Das Latinum bezeichnet den Nachweis von Kenntnissen der lateinischen Sprache. Dieses dient in einigen geisteswissenschaftlichen StudiengĂ€ngen als Studienvoraussetzung. Hierzu gehören etwas FĂ€cher wie Theologie, ArchĂ€ologie, aber auch moderne Sprachen, Philosophie und Geschichte. FĂŒr ein Studium der Human- und VeterinĂ€rmedizin oder der Rechtswissenschaften ist das Latinum heutzutage keine notwendige Voraussetzung zur Zulassung mehr.

M

Master

Ist ein akademischer Grad, welcher durch die AbschlussprĂŒfung an einer Hochschule verliehen wird. Sie bezeichnet einen zweiten wissenschaftlichen Abschluss. Ein Master dauert in der Regel zwei bis vier Semester und ergĂ€nzt ein grundstĂ€ndiges Studium. Als Voraussetzung fĂŒr die Zulassung zum Master dient in der Regel ein Bachelor-Abschluss oder ein anderer Hochschulabschluss. Inhaltlich gibt es Master, welche auf dem Bachelor aufbauen (konsekutiver Master), andere wiederum dienen der Erschließung neuer Wissensgebiete (weiterbildender Master).

Matrikelnummer

Diese wird zur Personenkennzeichnung an Hochschulen verwendet. Jedem Studierenden wird bei seiner Immatrikulation eine individuelle Kennziffer zugewiesen, welche innerhalb der Hochschule eindeutig ist. Diese Nummer wird oftmals auch zur anonymen Bekanntgabe von Klausurergebnissen verwendet.

Mensa

Mensa bezeichnet die Kantine einer Hochschule, welche die Studierenden und Mitarbeiter in der Regel mit Mittagessen verpflegt. Betreiber der Mensen (oftmals in Verbindung mit Caféterien) sind in Deutschland meistens die Studentenwerke.

N

Numerus clausus

wird als N.C. abgekĂŒrzt und steht fĂŒr die kapazitĂ€tsbezogene ZulassungsbeschrĂ€nkung in besonders stark frequentierten StudiengĂ€ngen bzw. jenen mit geringer Anzahl an verfĂŒgbaren PlĂ€tzen.

O

P

Praktikum

ist der Begriff fĂŒr eine TĂ€tigkeit, welche auf eine bestimmte Dauer ausgelegt ist und dem Studierenden ermöglicht, praktische Erfahrung durch die Mitarbeit in einem Unternehmen oder einer Organisation zu sammeln. In vielen StudiengĂ€ngen, insbesondere an Fachhochschulen, ist oftmals ein obligatorisches Praktikumssemester ins Studium integriert. DarĂŒber hinaus können freiwillige Praktika in den Semesterferien oder im Anschluss an das Studium absolviert werden. Bezeichnet zum anderen eine Lehrveranstaltung, in der die Studierenden unter Anleitung selbst Experimente durchfĂŒhren oder praktische Übungen absolvieren.

Privatdozent, PD

Ein Privatdozent ist ein habilitierter Wissenschaftler, der als Hochschullehrer an einer Hochschule tÀtig ist, jedoch keine regulÀre Professorenstelle an dieser Institution innehat.

Promotion

Das Wort Promotion steht fĂŒr die Verleihung des akademischen Grades eines Doktors oder einer Doktorin und gilt als Nachweis fĂŒr die BefĂ€higung zu vertiefter wissenschaftlicher Arbeit in einem bestimmten Studienfach durch die Verleihung einer Promotionsurkunde. Sie beruht auf einer selbststĂ€ndigen wissenschaftlichen Ausarbeitung zu einem bestimmten Thema, welche als Dissertation bezeichnet wird, und einer mĂŒndlichen PrĂŒfung (als Rigorosum, Disputation oder Kolloquium bezeichnet).

Plagiat

Unter einem Plagiat versteht man die Übernahme geistigen Eigentums anderer Personen und im Hochschulkontext insbesondere die Übernahme fremder Texte oder Textpassagen, ohne den Autor dieser zu nennen. Ebenfalls fallen hierunter Zitate, welche nicht als solche gekennzeichnet sind. Rechtlich gesehen ist ein Plagiat demnach als eine Urheberrechtsverletzung einzustufen. Deshalb sind bei der Erstellung von Studien- und Abschlussarbeiten die exakten Vorgaben der jeweiligen Prüfungsordnung zu den Zitierregeln zu beachten und exakt bei der Verwendung von Quellen vorzugehen, damit man nicht Gefahr läuft zu plagiieren. Wird man des Plagiats überführt, können die Folgen je nach Hochschule von der Nichtbestehung der jeweiligen Prüfungsleistung bis zur Exmatrikulation führen. Selbst nach bestehen der Abschlussprüfung kann ein akademischer Titel wieder aberkannt werden, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass es sich hier um ein Plagiat handelt. 

PrimÀr-, bzw. SekundÀrliteratur

Man unterscheidet generell zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärliteratur.

Primärliteratur sind die Werke, die ein Autor selbst verfasst hat. Es sind die Quellenwerke, mit denen gearbeitet wird.

Unter Sekundärliteratur versteht man Werke, die andere über einen Autor oder dessen Ansichten geschrieben haben. Das können Bücher, Aufsätze oder anderes sein.

Als Tertiärliteratur werden Nachschlagewerke wie Bibliographien, Enzyklopädien, etc.  bezeichnet. Diese beschäftigen sich sowohl direkt mit dem Werk eines Autors als auch mit den Werken, die andere über ihn verfasst haben.

Q

R

Regelstudienzeit

Sie bezeichnet die Anzahl von Semestern, welche fĂŒr das Absolvieren eines Studiengangs fĂŒr ein Vollzeitstudium benötigt werden. Die regulĂ€re Dauer des Studiums wird allgemein durch die jeweilige PrĂŒfungsordnung bzw. die jeweilige Studienordnung einer Hochschule festgelegt. Mit der EinfĂŒhrung des Bachelor hat sich die Regelstudienzeit fĂŒr ein erstes akademisches Studium vielfach reduziert. So betrĂ€gt die Regelstudienzeit fĂŒr BachelorstudiengĂ€nge an UniversitĂ€ten meistens 6 Semester, an Fachhochschulen 7 Semester (inkl. Pflichtpraktikum) und der Master 2-4 Semester.

Rektor

Der Rektor einer Hochschule ist das akademische Oberhaupt, welcher hĂ€ufig auch als PrĂ€sident bezeichnet wird. Im Gegensatz zum Kanzler ĂŒbernimmt dieser insbesondere reprĂ€sentative Aufgaben, sowie die generelle Ausrichtung von Forschung und Lehre.

RĂŒckmeldung

Bei der RĂŒckmeldung am Ende des Semesters erklĂ€rt der Studierende gegenĂŒber der Hochschule, dass er sein Studium im nĂ€chsten Semester an derselben Hochschule fortsetzen will. Die RĂŒckmeldung an einer Hochschule ist oftmals direkt mit der Zahlung des Semesterbeitrags verknĂŒpft. Wird die RĂŒckmeldefrist (bewusst) ignoriert oder versĂ€umt fĂŒhrt dies in der Regel zur Exmatrikulation.

S

Semester

bezeichnet das Studienhalbjahr an einer Hochschule. So unterscheidet man in einem akademischen Jahr das Wintersemester (AbkĂŒrzung WS oder WiSe) und das Sommersemester (AbkĂŒrzung SS oder SoSe). Das Wintersemester an UniversitĂ€ten in Deutschland beginnt meistens am 01. Oktober und endet am 31. MĂ€rz des Folgejahres, das Sommersemester am 01. April und endet am 30. September. In diese ZeitrĂ€ume sind die Semesterferien als vorlesungsfreie Zeit bereits einbezogen.

Semesterbeitrag

Der Semesterbeitrag wird von sĂ€mtlichen Studierenden an einer Hochschule erhoben und setzt sich aus den SozialbeitrĂ€gen der Studierendenschaft und Studentenwerk sowie einem Beitrag zu den Verwaltungskosten zusammen. Dabei ist der Semesterbeitrag nicht mit den StudiengebĂŒhren, welche in der Fachsprache als Studienbeitrag bezeichnet werden, zu verwechseln.

Semesterticket

auch Semesterkarte, Studententicket oder Studentenkarte, bezeichnet einen Fahrausweis fĂŒr den öffentlichen Personennahverkehr den Studierende ein Semester lang nutzen können. Dieser kann zu Semesterbeginn mit der Bezahlung des Semesterbeitrags automatisch erworben werden und gilt in einem festgelegten Gebiet. Insbesondere Studierende, welche regelmĂ€ĂŸig öffentliche Verkehrsmittel nutzen, können vom Semesterticket profitieren.

Semesterwochenstunden (SWS)

Mit der Bezeichnung Semesterwochenstunden wird der Zeitaufwand von Studierenden fĂŒr eine Lehrveranstaltung angegeben, d.h. die Angabe 1 SWS bedeutet, dass fĂŒr die Dauer eines Semesters die Lehrveranstaltung wöchentlich 45 Minuten lang gelehrt wird. Nicht eingeschlossen ist in diese Zeitangabe die Vor- und Nachbereitungszeit, welche der Studierende zu Hause individuell fĂŒr die Lehrveranstaltung zusĂ€tzlich aufwendet. Diese Angabe wird jedoch zunehmend von Leistungspunkten abgelöst, welche den kompletten Aufwand fĂŒr Studierende berĂŒcksichtigen.

Seminar

Neben einer Vorlesung bezeichnet ein Seminar eine weitere Form einer Lehrveranstaltung. Diese dient dazu Wissen in Kleingruppen zu vermitteln. Seminare sind meistens interaktiv gestaltet, wodurch Wissen nachhaltig erworben oder vertieft werden kann.

Staatsexamen

kurz Stex oder StEx, ist eine AbschlussprĂŒfung bei bestimmten StudiengĂ€ngen. Sie reguliert den Zugang zu Berufen wie beispielsweise Apotheker oder Rechtsanwalt. Zweck ist es einen QualitĂ€tsstandard einzuhalten da diese Berufe das öffentliche Interesse berĂŒhren.

Studentenparlament

auch Studierendenparlament, AbkĂŒrzung StuPa oder SP, bezeichnet das höchste beschlussfassende Gremium einer Studierendenschaft an einer Hochschule. Zu seinen Aufgabenbereichen gehören insbesondere die Kontrolle des AStAs sowie die Beschlussfassung ĂŒber die Satzung und den Haushalt der Studierendenschaft.

Studentenverbindung

Dieser Begriff bezeichnet einen Zusammenschluss von Studierenden und Ehemaligen einer Hochschule, welcher Brauchtum und Tradition pflegt. HĂ€ufig sind diese auch als Burschenhaften bekannt, welche ideelle Wertvorstellungen vermitteln und in der Regel fĂŒr mĂ€nnliche Studierende zugĂ€nglich sind.

Studentenwerk

auch als Studierendenwerk bezeichnet, ist fĂŒr die Förderung der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange der Studenten zustĂ€ndig. Sein Aufgabenbereich umfasst den Betrieb von Mensen und Cafeterien, Verwaltung und Betrieb von Wohnheimen, Angelegenheiten in Zusammenhang mit dem BaföG, Kinderbetreuungsangebote fĂŒr studierende Eltern uvm.

Studentische Hilfskraft

kurz SHK, Hiwi bzw. Hilfswissenschaftler. Sie dienen zur UnterstĂŒtzung in Bereich Forschung und Lehre. Voraussetzung fĂŒr alle studentischen HilfskrĂ€fte ist die Immatrikulation an einer Hochschule.

Studentischer Konvent

siehe AStA; Studentischer Konvent, Studentenparlament oder Studentische Versammlung bezeichnen die Studierendenvertretung in Bayern. Ihre Aufgabe ist es im Allgemeinen, die Belange der Studierenden gegenĂŒber der Hochschulleitung zu vertreten und sich fĂŒr ihre Interessen einzusetzen.

StudiengebĂŒhren

welche in der Fachsprache als StudienbeitrĂ€ge bezeichnet werden, sind GebĂŒhren, die von den Studierenden erhoben werden, um am Studium teilnehmen zu dĂŒrfen. Durch die Erhebung von StudiengebĂŒhren sollten die Hochschulen der ursprĂŒnglichen Idee zu Folge finanziell etwas entlastet werden. Nachdem diese GebĂŒhren im Sommer 2007 an allen Hochschulen eingefĂŒhrt wurden, wurden sie jedoch bis heute in fast allen BundeslĂ€ndern (Ausnahme: Bayern und Niedersachsen) wieder abgeschafft.

T

Tutor

Ist eine Person an einer Hochschule, welche als studentische Hilfskraft eingestellt ist und Übungen und Tutorien leitet. Der Tutor ist meistens selbst noch Student und vertieft und ĂŒbt mit Studierenden niedrigerer Semester den Vorlesungsstoff der Lehrveranstaltung.

U

Urlaubssemester

Ist grundsĂ€tzlich eine Pause vom Studium fĂŒr die Dauer von einem halben Jahr (Semester), welches im Hochschulrahmengesetz festgeschrieben ist. Dieses kannst du an deiner Hochschule beantragen. GrĂŒnde fĂŒr die Beurlaubung vom Studium sind beispielsweise Praktika, Auslandsaufenthalte, Schwangerschaft, Krankheit oder auch berufliche GrĂŒnde. In dieser Zeit bleibst du zwar offiziell als Studierenden an deiner Hochschule immatrikuliert, jedoch ist es dir durch die meisten Studien- und PrĂŒfungsordnungen nicht gestattet an den Vorlesungen teilzunehmen oder PrĂŒfungsleistungen abzulegen. Genauere Informationen hierzu erteilt dir das PrĂŒfungsamt an deiner Hochschule.

V

Vorkurs

Bezeichnet eine Lehrveranstaltung, welche vor Studienbeginn stattfindet. Im Rahmen eines Vorkurses werden fĂŒr das Studium notwendige Grundkenntnisse aufgefrischt bzw. erworben.

Vorlesung

Eine Vorlesung an deiner Hochschule ist die klassische Form einer Lehrveranstaltung, welche von Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern oder von Dozenten aus der Praxis abgehalten werden. Im engeren Sinne liest der Dozent aus seinem Skript oder seinen Folien vor, wodurch die Vorlesung zu einem Frontalunterricht wird. Diese Form des Studierens wird zunehmend von interaktiven Seminaren, besonders an kleineren Hochschulen, abgelöst und durch Methoden des Selbststudiums ergÀnzt.

Vorlesungsverzeichnis

Im Vorlesungsverzeichnis deiner Hochschule findest du einen Überblick ĂŒber alle angebotenen Lehrveranstaltungen eines Semesters.

W

Wahlpflichtfach

WahlpflichtfĂ€cher sind in manchen StudiengĂ€ngen in der PrĂŒfungsordnung vorgesehen. D.h. es handelt sich hierbei im Wesentlichen um ein Pflichtfach, welches du jedoch aus einem Angebot an FĂ€chern frei ausgewĂ€hlt werden kann.

X

Y

Z

ZVS

Ist die AbkĂŒrzung fĂŒr Zentralstelle fĂŒr die Vergabe von StudienplĂ€tzen, welche jetzt als Stiftung fĂŒr Hochschulzulassung (SfH) bezeichnet wird. Aufgabe dieser Institution ist es insbesondere die Vergabe von StudienplĂ€tzen in den Bereichen Medizin, Pharmazie, Tiermedizin und Zahnmedizin zentral zu steuern. D.h. Studieninteressierte bewerben sich nicht direkt bei der Hochschule, sondern bei der Stiftung, welche aktuell die StudienplĂ€tze im VerhĂ€ltnis zu 20 Prozent nach den Abiturbesten, 20 Prozent nach der Wartezeit und zu 60 Prozent im Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben.